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Cladosporium im Innenraum: Fundstelle und Befund einordnen

Cladosporium ist eine Gattung von Schimmelpilzen. Wenn dieser Name in einem Bericht steht, ist zuerst wichtig, wo die Probe genommen wurde: aus der Raumluft, vom Staub oder direkt von einer auffälligen Oberfläche? Ohne die Fundstelle lässt sich der Nachweis schwer einordnen.

Cladosporium kommt nicht nur bei Gebäudeschäden vor

Schimmelpilze gelangen auch aus der Außenluft in Räume und werden mit Staub eingetragen. Das Umweltbundesamt nennt Cladosporium als Beispiel für eine Gattung, die häufig im Hausstaub und meist auch in der Innenraumluft zu finden ist. Zugleich können Schimmelpilze bei erhöhter Feuchte auf Materialien im Gebäude wachsen. Für die Einordnung kommt es deshalb auf die Fragestellung und die untersuchte Stelle an.

Auffällige Oberfläche gezielt untersuchen

Bei einer sichtbaren Verfärbung an Wand, Fensterlaibung oder hinter einem Möbelstück kann eine Klebefilmprobe direkt an der betroffenen Stelle genommen werden. LumiraLab untersucht die eingesandte Probe im eigenen Labor in Leipzig per Direktmikroskopie auf Anzeichen mikrobiellen Befalls. Im Bericht stehen die nachgewiesenen Schimmelpilzgattungen und eine halbquantitative Einordnung der Bewuchsdichte in vier Stufen von – bis +++.

Der Befund beschreibt die eingesandte Probe. Ob ein ganzer Raum betroffen ist, klärt bei Bedarf eine Untersuchung vor Ort.

Welche Frage bleibt nach dem Gattungsnamen?

Der Eintrag „Cladosporium“ benennt eine Gattung, nicht die Ursache eines Schadens. Für die weitere Prüfung sind die Fundstelle und die Situation im Gebäude relevant: Gibt es sichtbare Verfärbungen, wiederkehrende Feuchte oder mehrere betroffene Stellen? Fragen zur Ursache und zum Schadenumfang können bei einer Untersuchung vor Ort geklärt werden.

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